Fastenzeit
Eine Gruppe aus der Gemeinde hat die Fastenzeit in
diesem Jahr wörtlich genommen und macht sich Mitte
März auf die-sen besonderen Weg nach in-nen. Die
kirchliche Tradition kennt Exerzitien, geistliche
Übungen, des Schweigens und In-Sich-Gehens.
Fasten ist der verleiblichte As-pekt und deshalb auch
geistli-che Übung.
Vor einigen Jahren wurden Exerzitien im Alltag angeboten: d.h. man lebt seinen normalen Alltag und trifft sich Abends zum Erfahrungsaustausch. Da-bei geht es darum, im werktäglichen Tun Gott, den Mitmenschen und sich selbst tiefer wahrzunehmen.
In dieser Weise wollen wir in diesem Jahr auch den Fastenweg gehen.
Die Fasten-Gruppe ist zwar geschlossen, aber sie hat eine Ausstrahlung auf die ganze Gemeinde.
Fasten ist das älteste Heilmittel der Menschheit. Dabei wird von „äußerer“ Nahrung auf „Ernährung von innen“ umgestellt. Der Mensch fühlt sich also auch dann gesund, leistungsstark und zufrieden. Fasten ist ein Bestandteil des Daseins und hat nichts mit Entbehrung und Mangel zu tun. Man bezieht seine Kraft aus Energiedepots. Diese Reserven sind schneller abrufbar als Nahrung von au-ßen, die zur Verdauung 30% unserer Energie verbraucht.
Eine wichtige Qualität des Fastens ist ein Bewusstwerdungs-prozess über das, was mich nährt – eben auch geistig und geistlich. Fasten führt zu den eignen Quellen. Es macht innerlich leicht und beschwingt. Es kann wie eine Art Neugeburt werden. Wir setzen dann die Maßstäbe anders als bisher, können von Süchten und falschen Gewohnheiten lassen und mehr zu unserer Mitte, zum Göttlichen finden.
Pfr. B. Schirmer
Vor einigen Jahren wurden Exerzitien im Alltag angeboten: d.h. man lebt seinen normalen Alltag und trifft sich Abends zum Erfahrungsaustausch. Da-bei geht es darum, im werktäglichen Tun Gott, den Mitmenschen und sich selbst tiefer wahrzunehmen.
In dieser Weise wollen wir in diesem Jahr auch den Fastenweg gehen.
Die Fasten-Gruppe ist zwar geschlossen, aber sie hat eine Ausstrahlung auf die ganze Gemeinde.
Fasten ist das älteste Heilmittel der Menschheit. Dabei wird von „äußerer“ Nahrung auf „Ernährung von innen“ umgestellt. Der Mensch fühlt sich also auch dann gesund, leistungsstark und zufrieden. Fasten ist ein Bestandteil des Daseins und hat nichts mit Entbehrung und Mangel zu tun. Man bezieht seine Kraft aus Energiedepots. Diese Reserven sind schneller abrufbar als Nahrung von au-ßen, die zur Verdauung 30% unserer Energie verbraucht.
Eine wichtige Qualität des Fastens ist ein Bewusstwerdungs-prozess über das, was mich nährt – eben auch geistig und geistlich. Fasten führt zu den eignen Quellen. Es macht innerlich leicht und beschwingt. Es kann wie eine Art Neugeburt werden. Wir setzen dann die Maßstäbe anders als bisher, können von Süchten und falschen Gewohnheiten lassen und mehr zu unserer Mitte, zum Göttlichen finden.
Pfr. B. Schirmer